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Tag 9: Frühstückskrimi, Rentnerkähne & Quarkkeulchen‑Glück

  • apkolke
  • 21. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Der neunte Tag beginnt mit einer Herausforderung, die selbst Indiana Jones nervös gemacht hätte:


Frühstück organisieren.


Denn sie will Wurst.

Und wie jeder weiß, ist Wurst am Morgen ungefähr so selten wie ein Parkplatz in der Innenstadt.

Während wir uns durch die morgendliche Logistik kämpfen, fällt uns auf:


Überall Kahnanlegestellen.

Überall Rentner.

Rentner in Massen.

Rentner auf Kähnen.

Rentner, die aussehen, als hätten sie den Spreewald persönlich gegründet.


Und ich denke: „Oha… ich bin auch bald einer von ihnen.“


🥐 Frühstück am Hulk – die Outdoor‑Variante

Wir frühstücken schließlich im Freien, direkt neben unserem Hulk.

Die Enten beobachten uns kritisch, vermutlich weil wir keine Spreewaldgurken auf dem Tisch haben.

Nach dem Essen schwingen wir uns auf unsere Indian FTR – bereit für einen kleinen Ausritt nach Lübben.


🏰 Schloss Lübben – schnell gesehen, schnell weiter

Das Schloss Lübben ist… sagen wir mal…


übersichtlich.


Charmant, aber kein „Wow“.


Eher ein „Aha“.

Also gehen wir shoppen.

Und wie es der Shopping‑Gott will:


Jeder von uns findet eine Jeans.


Beide landen im Rucksack.


Der Rucksack ist jetzt offiziell überfordert.


🏕️ Zurück zum Campingplatz – und weiter zu Fuß nach Lehde

Indian abstellen, umziehen, loslaufen.


Ziel: Lehde, das Museumsdorf

Auf den Kanälen:

Kähne.

Voll.

Mit Rentnern.


Rentner, die aussehen, als hätten sie das Premium‑Abo für Spreewald‑Kahnfahrten.


🍽️ Quarkkeulchen‑Imbiss – kulinarische Offenbarung

In Lehde kehren wir in ein kleines Gartenlokal ein:


„Quarkkeulchen Imbiss“ – der Name ist Programm.

Wir bestellen:

  • Quarkkeulchen (Pflicht!)

  • Dunkles Bier vom Fass (auch Pflicht!)

Ein Gedicht.

Ein Traum.


Ein kulinarischer Schlag ins Glückszentrum.


🏡 Museumsdorf & Abendessensuche

Wir besuchen das Museumsdorf Lehde – hübsch, historisch, sehr spreewaldig.


Danach geht’s weiter zum Lübbenauer Hafen, wo wir ein Lokal fürs Abendessen suchen.

Die Gaststätte Strubel lockt uns mit Tischen direkt am Kanal.

Romantikfaktor: hoch.


Mückenfaktor: später noch höher.

🦫 Abend am Weiher – Biber, Vögel & Mücken in Übergröße

Zurück am Campingplatz beobachten wir:

  • Biber

  • Vögel

  • Und Mücken, die so groß sind, dass sie vermutlich eine eigene Postleitzahl haben

Wir treten den Rückzug in den Hulk an.


Dort lesen wir noch ein paar Schlagzeilen (die vermutlich weniger spannend waren als die Mücken draußen) und verabschieden uns vom neunten Tag.

 
 
 

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