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Tag 7: Auf den Spuren von Königen, Pfauen und Kuchen

  • apkolke
  • 19. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Der sechste Tag beginnt mit einer Sensation: Wir wachen ohne Wecker auf. Das bedeutet entweder, dass wir inzwischen echte Urlauber geworden sind – oder dass unser Wecker beleidigt gekündigt hat.

Nach dem Frühstücksbuffet (inzwischen kennen uns die Brötchen persönlich) werfen wir einen Blick auf die Wettervorhersage. Sie sagt: „Nehmt das Auto.“ Und wir so: „Okay.“


🏰 Mission Sanssouci – Die königliche Schnitzeljagd

Heute steht der Sanssouci Park auf dem Programm – oder wie wir ihn nennen:


„Der Park, in dem Friedrich der Große mehr Gebäude versteckt hat als Ostereier.“

Wir marschieren los und suchen nacheinander:

  • Schloss Sanssouci – Friedrichs „Ich-will-meine-Ruhe“-Villa


  • Neues Palais – sein „Ich-brauche-doch-keine-Ruhe“-Palast



  • Gruft Friedrichs II – Kartoffelkönig inklusive Kartoffeln auf dem Grab


  • Bildergalerie – Kunst, Kunst, Kunst


  • Neptungrotte – Friedrichs Badezimmer? Nein, aber es sieht so aus


  • Weinbergterrassen – Friedrichs Hobby: Wein. Unser Hobby: auch Wein


  • Chinesisches Haus – Rokoko trifft Fernost


  • Orangerieschloss – Palast für Pflanzen, die mehr Luxus hatten als wir



  • Heckentheater – Theater, aber mit Hecken. Logisch.


Nach einigen Kilometern wissen wir:


Friedrich der Große war entweder sehr sportlich oder hatte extrem gute Schuhe.


🕊️ Pfaueninsel – Wo Pfauen flanieren und Häuser Überraschungen bereithalten

Nach unserer königlichen Wanderung fahren wir über die legendäre Glienicker Brücke –

die Brücke, auf der im Kalten Krieg Spione ausgetauscht wurden. Wir fühlen uns sofort wie Agenten, nur ohne Auftrag, ohne Coolness und ohne Aston Martin.

Mit der Fähre setzen wir über – Autos verboten, Pfauen erlaubt.

Auf der Insel genießen wir die Idylle, besuchen das Schloss Pfaueninsel 

und dann kommt das Highlight, das uns völlig unerwartet erwischt:


🏡 Das Kavaliershaus – Preußische Villa trifft Danziger Altstadt

Mitten im Wald steht plötzlich das Kavaliershaus, ein charmantes Gebäude, das auf den ersten Blick wirkt wie ein ganz normales Landhaus.

Doch dann sehen wir es:


Eine komplette Hausfassade aus Danzig – einfach eingebaut wie ein architektonisches Überraschungsei.

Friedrich Wilhelm II. ließ die Fassade eines echten Danziger Bürgerhauses hier einbauen, vermutlich weil er dachte:


„Wenn ich schon eine Insel habe, dann bitte mit Stil. Und warum nicht ein bisschen Danzig mitten im Havelland?“

Wir stehen davor, staunen und überlegen kurz, ob wir vielleicht doch in ein Paralleluniversum geraten sind.


🍰 Kuchen, Berliner Weiße und Pfauen, die höflich bleiben

Ein wunderschönes Café auf einer Waldlichtung lockt uns mit Kuchen und Berliner Weiße.

Die Pfauen beobachten uns dabei mit dem Blick:


„Ihr esst Kuchen? Wir sind die Stars hier.“


🛍️ Potsdam Innenstadt – Shopping & Asia-Abend

Zurück auf dem Festland fahren wir in die Potsdamer Innenstadt.


Ein bisschen Shopping, ein bisschen Bummeln, ein bisschen „Oh, das brauchen wir bestimmt!“ –


und dann geht’s zum asiatischen Abendessen, das uns endgültig klar macht:


Wir haben heute mehr Kultur erlebt als Friedrich der Große an einem durchschnittlichen Dienstag.


🍹 Cocktail-Finale im Hotel

Der Tag endet stilvoll:

Cocktails im Freien, laue Luft, müde Beine, glückliche Gesichter.

Ein perfekter Abschluss für einen Tag, der alles hatte:


Kultur, Natur, Kuchen, Spione, Pfauen und Alkohol.










































































































































 
 
 

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