top of page

Tag 18 - Das große Finale – Von Seen, Schluchten, dem Hulk und der Heimat

apkolke
14. Sept.
2 Min. Lesezeit

13.09.2026

​Etappe: Schweizer Alpen ➔ Lindau ➔ Schwäbische Alb ➔ Heiningen (ca. 500 km)

Besatzung: Wir, der treue Mercedes & „Der Hulk“

Mission: Heimkehr zu Haus, Garten & Katze

​09:00 Uhr – Der Abschied vom Schlaraffenland

​Tag 18. Der Tag, an dem aus tiefenentspannten Weltenbummlern wieder ordnungsliebende Heininger werden sollten. Bevor wir uns jedoch der harten Realität der Rückreise stellten, schlug die Stunde des Frühstücks. Und was für eines! Wir vertilgten die Köstlichkeiten unserer Unterkunft so professionell, als wollten wir ein Kaloriendepot für den gesamten Alpenraum anlegen.

​Gestärkt, koffeiniert und mit leuchtenden Augen saßen wir punkt 9:00 Uhr im Mercedes. Schlüssel umgedreht, Ziel eingetippt: Heiningen, ca. 500 Kilometer voraus!



​Das Alpen-Kino: Seen, Tunnel & Wilde Schluchten

​Wer behauptet, Autobahnfahrten seien eintönig, ist noch nie durch die Schweiz gegondelt. Heute kurbelten wir das große Panorama-Kino an: Erst glitzerten der Comer See, der Luganer See und der Lago Maggiore im Vorbeifahren um die Wette. Man hätte fast glauben können, die Seen schickten uns ein letztes südländisches Winken hinterher.



Doch Schluss mit Palmenflair, es ging bergauf! Der Mercedes schraubte sich brav dem San Bernardino Tunnel entgegen.



Nach dem dunklen Loch folgte die alpine Kür: Vorbei an Splügen schlängelten wir uns herab in die spektakuläre Via Mala Schlucht.



Ein Anblick, bei dem man automatisch das Lenkrad etwas fester greift und ehrfürchtig „Hoppla, geht’s hier tief runter!“ murmelt. Über Chur ging es schließlich zielstrebig ins Rhein-Tal.

​Der Lindau-Stopp & Die Geheimwaffe „Schwäbische Alb“

​Kaffeepause? Fahrerwechsel? Pustekuchen! Wir drückten durch. Ohne auch nur einmal anzuhalten, rollten wir wie ein eingespieltes Formel-1-Team bis nach Lindau durch. Ein schneller Boxenstopp: Der Mercedes bekam frischen Sprit, wir kurz frische Luft.



​Nun galt es, den gefürchteten Sonntagsstaus der Heimkehrer zu entkommen. Zeit für unsere Geheimwaffe: Ab auf die Schwäbische Alb! Während sich auf den Hauptverkehrsadern vermutlich die Blechlawinen krochen, cruisten wir entspannt über die heimischen Hügel. Stauvermeidung auf Niveau von Tiefenpsychologie.



​Heimkommen: Der Hulk, Tobi und die Katze

​Angekommen in Heiningen! Der Mercedes parkte stolz in der Einfahrt. Nun begann der sportliche Teil des Tages: Das Entladen von Auto und unserem geliebten „Hulk“.



​Kaum war das Koffer-Tetris gelöst, kündigte sich Prominenz an: Unser Sohn Tobi, der tagsüber in seinem eigenen neuen Haus den Hammer geschwungen hatte, schaute vorbei. Bei einem wohlverdienten gemeinsamen Abendessen wurden die neuesten Geschichten ausgetauscht – Urlaubserlebnisse trafen auf Baufortschritte.

​Nach dem Essen düste Tobi wieder gen Karlsruhe ab, und für uns gab es nur noch ein einziges logisches Ziel: Die waagerechte Position im eigenen Bett!

​Fazit des Urlaubs: Akkus zu 100 % aufgeladen. Der Alltag ist offiziell ausgetrickst. Und das Schönste am Reisen? Das wohlige Gefühl, wieder daheim zu sein – bei Haus, Garten und der (hoffentlich schnurrenden) Katze! 🐾

 
 
 

Kommentare


Indian - first american motorcycle brand, founded 1901

©2026 Anita & Pepe

bottom of page