top of page

Tag 15 - Von Croissant-Wundern, Wind-Göttern und der hohen Kunst des süßen Nichtstuns

apkolke
11. Sept.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Sept.

​10.09.2026

​Wetter: Sporadisches Dach-Trommeln & Windspitzen

Programm: Erhabenes Trödeln & Meeresfrüchte-Vernichtung

Status: Schwerstentspannt, überfressen und bettreif


​Die Nacht glänzte durch ein stetiges, sporadisches Plätschern auf dem Wohnmobildach. Andere würde das vielleicht nerven, aber heute galt die goldene Urlaubsregel: Kein Wecker, kein Programm, kein Stress! Wer braucht schon ein durchgeplantes Ausflugsprogramm, wenn man einfach exzellent ausschlafen kann?


​Der Müsli-Musterbrecher & Das Croissant-Wunder 🥐

​Die erste sensationelle Entdeckung des Tages machte dem faden Müsli-Einerlei der letzten Tage ein abruptes Ende: Der hiesige Mini-Shop beherbergt tatsächlich fantastische, butterweiche Croissants! Kombiniert mit Wurst, Käse und Marmelade erlebte unsere Laune einen sprunghaften Anstieg auf der Stimmungs-Skala.



​Wir saßen gefühlte Stunden beim Frühstück, schlürften heißen Kaffee, machten uns gütlich an den Backwaren und lauschten dem Regen, der gemütlich auf unser Dach trommelte. Das ist wahrer Luxus.


​„Müsli ist nett für die Verdauung, aber ein frisches Croissant mit Wurst und Käse bei Prasselregen stärkt direkt die Seele.“


​Strandpatrouille & Das Drei-Menü-Dilemma 🌊

​Gegen Mittag zeigte der Himmel ein Einsehen und drehte den Hahn zu. Zeit für eine ausgedehnte Inspektion der Küste! Bei unserem Strandspaziergang hatten wir das Panorama beinahe für uns alleine. Nur ein paar abgehärtete Windsurfer und Wingfoiler schwebten wie wilde Meeresgeister über die⅞ Wellen und trieben auf dem Wasser ihr Unwesen. Wir zogen die trockene Variante an Land vor.






​Direkt an der Klippe entdeckten wir schließlich ein traumhaft gelegenes Restaurant mit Meerblick. Der Blick auf die Speisekarte löste ein kurzes internes Debattierclub-Treffen aus:

„Hui, ganz schön teuer... Können wir uns das leisten? Sollen wir wirklich?“

​Die Entscheidung fiel wie immer bei kulinarischer Versuchung: Natürlich reservieren wir für morgen Abend! Ein echtes Abenteuer erwartet uns: Es gibt keine À-la-carte-Gerichte, sondern strikt nur drei feste Menü-Varianten. Wir lassen uns überraschen, welches Gourmet-Risiko wir da eingegangen sind.



​Die Nachmittags-Koma-Schleife ☕

​Zurück im Camp war erst einmal Schwerstarbeit angesagt: Espresso kochen und eine beträchtliche Menge Cantuccini vernichten. Das Nachmittagsprogramm bestand aus reinem, kompromisslosem Nichtstun. Wir trödelten mit professioneller Hingabe vor uns hin, bis der Magen sich pünktlich zum Abendessen wieder zu Wort meldete.



​Die meeresbiologische Lehrstunde 🐙

​Gott sei Dank hatten wir weise vorausgedacht und im Camping-Restaurant einen Tisch reserviert. Was folgte, war eine kulinarische Exkursion in die Tiefen des Ozeans: Miesmuscheln, Sardinen, Tintenfisch und eine Wagenladung weiterer Frutti di Mare gaben sich die Ehre. Es war reichlich, es war lecker und es schloss nahtlos mit dem obligatorischen Nachtisch nebst Espresso ab.



​Vollgefressen, hochgradig entspannt und vom sanften Meeresrauschen eingelullt, rief uns das Bett bereits kurz nach dem Essen wieder zu sich. Tag 15 war ein voller Erfolg auf der ganzen Linie – faul sein will schließlich auch gelernt sein!

 
 
 

Kommentare


Indian - first american motorcycle brand, founded 1901

©2026 Anita & Pepe

bottom of page