
Tag 16: Kyffhäuser‑Kälte, Motorrad‑Massen & Bratwurst‑Belohnung
- apkolke
- 28. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Die Nacht war… sagen wir mal… arktisch.
Temperaturen im einstelligen Bereich, und wir natürlich null vorbereitet.
Also begann um 3 Uhr morgens das große Decken‑Tetris:
Im Dunkeln wühlten wir wie zwei Maulwürfe auf Speed, zogen uns gegenseitig irgendwelche Decken über den Kopf und hofften, dass wenigstens eine davon warm ist.
Trotzdem: Spätes Aufstehen.
Wir sind stolz.
Brötchen holen, frühstücken, und dann durfte unsere Indian wieder ran.
Mopedklamotten an, Helme auf, und los geht’s Richtung Süden zum Kyffhäuser‑Denkmal.

🏍️ Ankunft am Kyffhäuser – Motorrad‑Apokalypse
Dort angekommen:
Motorräder. Überall.
Jeder Parkplatz voll, jeder Randstein belegt, jeder Zentimeter genutzt.
Es sah aus wie ein Harley‑Davidson‑Ameisenhaufen. Wir quetschen unsere Indian in eine Ecke, die eigentlich keine Ecke war, und laufen den Berg hoch.
🏰 Kyffhäuser‑Denkmal – Treppen, Aussicht & Barbarossa‑Mythos
Oben angekommen:
Wow.


Die Aussicht über den Thüringer Wald und die Harzer Hügel ist grandios.
Und natürlich müssen wir das Denkmal selbst erklimmen –
diese engen Treppen, die aussehen, als wären sie für Zwerge gebaut worden.

Aber oben angekommen:
Der Ausblick ist es wert.


🏰 Kyffhäuser‑Fakten, die du garantiert nicht vergisst
Das Denkmal ist 81 Meter hoch – also fast so hoch wie unser Puls nach dem Treppensteigen.
Es wurde 1890–1896 erbaut, um Kaiser Wilhelm I. zu ehren.
Im Sockel sitzt Barbarossa, der laut Sage im Kyffhäuser schläft, bis Deutschland ihn braucht.(Er hat offenbar einen sehr tiefen Schlaf.)
Der Turm steht auf den Ruinen der mittelalterlichen Reichsburg Kyffhausen, einer der größten Burganlagen Deutschlands.
Die Anlage ist Teil der größten Denkmalgruppe Europas – ein echtes XXL‑Geschichtspaket.
🌭 Biergarten, Bratwurst & Biker‑Beobachtung
Wieder unten angekommen, geht’s in den Biergarten neben dem Parkplatz.
Dort beobachten wir andere Motorradfahrer – ein Schauspiel für sich –
und gönnen uns eine Thüringer Bratwurst, die so gut ist, dass man kurz überlegt, ob man nicht einfach hier einziehen sollte.

🌞 Zurück zum Campingplatz – Kaffee, Kuchen & Sonne
Wir beschließen, zurück zum Campingplatz zu fahren und die Sonne neben Hulk zu genießen.

Kaffee, Kuchen, Füße hoch, Hulk Drinks – heute ist Entspannungstag.

🍽️ Gasthof „Zur Linde“ – Abendessen mit Kühlfaktor
Am Abend geht’s in den Ort zum Gasthof „Zur Linde“.
Das Essen ist gut, das Bier kalt – und der Biergarten leider auch.
Wir lassen den Nachtisch aus, denn im Hulk warten noch zwei Crème Brûlée in der Kühltruhe.
Man muss Prioritäten setzen.
😴 Ein schöner, unspektakulärer, perfekt entspannter Tag
Zurück am Hulk genießen wir die Ruhe, den warmen Frühsommerabend (im Hulk 😉 ) –
und wie so oft gewinnen die Augenlider den Kampf.





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