
Tag 15: Quedlinburg, Puppenstuben‑Charme & Pasta‑Power
- apkolke
- 28. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Der Tag beginnt mit einem seltenen Naturereignis:
Wir schlafen aus.
Kein Wecker, kein Brötchenmann, kein hektisches Rascheln von Zeltnachbarn.
Nur wir, Hulk und die Stille.
Da der Campingplatz keinen Brötchenservice anbietet (Frechheit!), schälen wir uns aus den Bettdecken, machen uns startklar und brechen direkt nach Quedlinburg auf.
☕ Frühstück in Quedlinburg – die Stadt erwacht, wir auch.

In Quedlinburg angekommen, steuern wir sofort das nächste Café an.
Wir finden ein nettes Plätzchen mit einer Karte, die klingt, als hätte ein Food‑Designer sie persönlich komponiert.
Während wir frühstücken, beobachten wir, wie die Stadt langsam aufwacht:
Fachwerkhäuser blinzeln in die Sonne, Lieferwagen rumpeln über Kopfsteinpflaster, und die ersten Touristen , sich nicht in den Gassen zu verlaufen.
🏰 Marktplatz & Rathaus – Fachwerk, Flair & Fotomotive
Nach dem Frühstück tippeln wir zum Marktplatz und dem Rathaus.


🧱 Fakten zum Marktplatz & Rathaus
Quedlinburg besitzt über 2.000 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten – Weltrekordverdächtig.
Der Marktplatz ist seit dem Mittelalter das Zentrum der Stadt.
Das Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat einen der schönsten Renaissance‑Portale der Region.
Vor dem Rathaus steht der berühmte Roland, Symbol städtischer Freiheit – quasi der mittelalterliche Türsteher.
🏰 Schlossberg & Stiftskirche – geschlossen, aber trotzdem beeindruckend

Wir laufen weiter zum Schlossberg mit der Stiftskirche St. Servatii.
Leider geschlossen wegen Renovierung.
Schade – aber gut, dann eben weiter.

✨ Fun Facts zur Stiftskirche
UNESCO‑Weltkulturerbe seit 1994.
Eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Deutschlands.
Im Domschatz lagern Kunstwerke, die wertvoller sind als Hulk, Indian und unser gesamter Hausstand zusammen.

🏘️ Münzenberg – Puppenstube auf einem Hügel

Nächstes Ziel: der Münzenberg.

Ein Viertel, das aussieht, als hätte jemand eine südeuropäische Miniaturstadt auf einen Hügel gesetzt.

Enge Gassen, Kopfsteinpflaster, winzige Häuschen, Blumendeko überall –
man erwartet fast, dass gleich ein Hobbit aus der Tür kommt.

🏛️ Münzenbergmuseum – kleine Räume, große Geschichte
Wir besuchen das Münzenbergmuseum, untergebracht in den Fundamenten der ehemaligen Klosterkirche.
Ein Museumsbetreuer führt uns herum – und der Mann ist eine Legende.
Motiviert, witzig, geschichtsfest, beantwortet jede Frage, als hätte er persönlich im Mittelalter gelebt.
Sog. Kopfnischengräber

🧠 Fakten zum MünzenbergmuseumDas Museum zeigt die Geschichte der Klosteranlage aus dem 10. Jahrhundert. Die Fundamente gehören zu einer der
der ältesten Kirchenanlagen der Region. Viele Exponate stammen aus archäologischen Grabungen direkt am Hügel.
🛍️ Bummeln, Kaffee, Apotheke, Schmuck – Quedlinburg kann alles

Nach dem Museumsbesuch schlendern wir weiter durch die Gassen.

Es folgt:
ein Café‑Einkehrschwungein Apothekenbesuch (Campingalltag fordert seinen Tribut)
und der Kauf eines hübschen Schmuckstücks in einem kleinen Handwerksbetrieb

Quedlinburg ist einfach charmant – man kann gar nicht anders, als Dinge zu kaufen, die man nicht braucht, aber unbedingt haben will.
🏕️ Zurück zum Campingplatz – Pasta‑Meisterklasse
Wir machen uns auf den Rückweg, kaufen noch Lebensmittel und Getränke ein und fahren zurück zum Campingplatz.
Dort genießen wir die Sonne, spielen ein paar Spiele und starten dann die Campingküche:
🍝 Pasta à la Hulk
Ei, Zwiebeln, Schnittlauch, Speckwürfelchen, Parmesan und als Dessert: Tiramisu Dazu natürlich ein Köstritzer, denn Tradition ist Tradition.



😴 Der Abend endet wie immer – mit schweren Augenlidern
Nach dem Essen setzt das bekannte Phänomen ein:
Der Magen ist voll, die Augen werden schwer, der Tag war schön.
Und so endet Tag 15 – zufrieden, satt und leicht bierglücklich.





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